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4 Artikel in der Kategorie Ägypten.

Von Brigitte Jäger-Dabek am 19. August 2010 um 16.00 Uhr
Kategorien: Ägypten

Zugegeben, ein Wochenende ist kurz um Kairo kennenzulernen, da muss man die Zeit sinnvoll nutzen. Bei einer so unglaublich grossen Stadt mit einer solchen Ansammlung von atemberaubenden Sehenswürdigkeiten sollte man sich nicht treiben lassen, sondern ein straffes Tagesprogramm aufstellen, in das genügend Verschnaufpausen eingearbeitet sind.

Auf jeden Fall genügt ein Wochenende oder noch besser: ein verlängertes Wochenende, um Einblicke in die Kulturen zu gewinnen, die Ägypten prägten. Man wird an diesem Wochenende das Ägypten der Pharaonenzeit erkunden, das koptisch-christliche Ägypten kennenlernen, und das islamische Ägypten der Gegenwart entdecken. Kommt man bereits am Freitag an, sollte man berücksichtigen, dass dies der Sonntag der Muslime ist und die Geschäfte in Kairo erst nach dem Mittagsgebet gegen 14 Uhr öffnen.

Es gibt zwei Arten, sich einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen. Von der Uferpromenade Corniche El-Nil aus kann man auf einer Felucke, einem traditionellen arabischen Segelboot, aus das Stadtpanorama und die Nilinseln bei einer angenehmen Brise segelnd geniessen. Es gibt viele Anlegestellen, von denen die Boote starten und Tripps von unterschiedlicher Dauer. Besonders stimmungsvoll sind die Sonnenuntergangs-Touren.
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Von Brigitte Jäger-Dabek am 14. September 2009 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Ägypten

Ägyptens Badeorte konzentrieren sich an der süd- und mitteläygyptischen Küste des Roten Meers mit dem Zentrum Hurghada und um den Sinai-Ort Scharm El-Sheikh am Golf von Al Aqaba. Fast alle diese Badeorte verfügen auch über Tauchreviere, die zu den schönsten der Welt zählen.

Fantastische Korallenriffe, Höhlen und Wracks im klaren Wasser des Roten Meers sowie eine Vielzahl tropischer Fische und Meerestiere wie Rochen, Kraken, Muränen, Schildkröten und Delfine bescheren erlebnisreiche Tauchgänge. Weitere Pluspunkte, die für einen Tauchurlaub in Ägypten sprechen, sind die vergleichsweise kurze Anreise und die günstigen Preise.

Ägyptisches Festland um Hurghada

    Hurghada: Hier verbringen die meisten Taucher ihren Urlaub, hier gibt es die meisten Tauchbasen – um die 60 sind es derzeit. Doch nicht nur die Infrastruktur und der Service stimmen, von Hurghada aus sind viele Riffe im Rahmen einer Tagestour zu erreichen, durch den nahen Suezkanal und den Schiffsverkehr gibt es dazu viele Wracks, die spannende Tauchgänge versprechen.
  • Marsa Alam: Eine mehr als 50 Kilometer lange Küstenlandschaft mit unendlich erscheinenden Sandstränden und zahlreichen teils sehr grossen vorgelagerten Riffen, die durch den fehlenden Massentourismus in der Region so intakt sind, wie sonst nirgends in Ägypten. Im Shaab-Samadei-Riff kann man sogar mit Delfinen tauchen, weshalb der Spot “Dolpinhouse” genannt wird. Das Shaab Cluade fasziniert mit seinem Höhlensystem. In den Riffen der legendären Brothers Islands begegnet man beim Tauchen auch Haien und zwei interessanten Wracks.
  • Safaga: In der kleinen Hafenstadt südlich von Hurghada geht es beschaulich zu. Tauchbegeisterte haben hier die Wahl zwischen 30 verschiedenen Tauchplätzen, die schönsten sind das Middle Reef, Salem Express und das Panorameriff.
  • Berenice: Der Ort an der Foul Bay ist Ägyptens südlichste Urlaubsregion an der Küste des Roten Meers, an dem regelmässig Delfine vorüberziehen. An der Lahami Bay gibt es ein drei Kilometer langes labyrinthartig gewachsene Riff mit farbenfroher unglaublich fischreicher Unterwasserwelt.  In der Umgebung gibt es weitere erstklassige Tauchplätze wie darunter Rocky Island, St. John’s Reefs, Dolphin Reef, Zabargad Island und die berühmten Fury Shoals.

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Von Brigitte Jäger-Dabek am 11. September 2009 um 9.00 Uhr
Kategorien: Allgemein, Länder, Reisetipps, Ägypten

Kairo, die ägyptische Hauptstadt am Nil, ist eigentlich keine Stadt. Al Qahira, wie die Araber sagen, “die Siegreiche”, ist eine Welt für sich. Ein Moloch mit mindestens 17 Millionen Einwohnern. Wine Megacity, die niemals schläft. In Kairo prallen alle Gegensätze der Welt aufeinander.

Es fängt schon an mit der Lage: Als Stadt im Grün des Nilschwemmlandes gedacht, frisst sich der Moloch immer weiter in die Wüste hinein, kommt der Wiege seiner Jahrtausende alten Kultur, den Pyramiden im Vorort Gizeh immer näher.

Kilometerweit erstrecken sich das Gewirr der kreuz und quer neben- und übereinandergeschachtelten Wohnviertel neben den gewaltigen Magistralen, die ins Zentrum führen.

Dazwischen unzählige Moscheen – es gibt davon gut 1’000 in Kairo – und Minarette, und über allem der aufgewirbelte und herangewehte Schleier des Wüstensands. Plötzlich taucht immer mehr Grün auf, und die Zahl der Betonblöcke und immer riesiger werdenen futuristischen Wolkenkratzer aus Glas und Stahl wächst an. Sie säumen den Nil, die Lebensader dieser Stadt. Hier findet man die noblen Hoteltürme und eleganten Shoppingcenter und damit ein Kairo, das einer westlichen Metropole zum Verwechseln ähnelt.
In der islamischen Altstadt, die seit 1979 auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht, herrscht ein Gewirr von Gassen, die im Khan el-Khalili, dem alten Basarviertel vollends zum Labyrinth wird. Die Gerüche des Orients nehmen den Besucher gefangen; diese unvergleichliche Melange von Gewürzdüften, dem Geruch von schwerem, süsslichen Parfüm und frischem Gebäck. Dazu eine Kakophonie von allen möglichen Geräuschen, die zusammen mit dem Dauergehupe im Strassenverkehr zu beachtlicher Lautstärke anschwillt. » weiterlesen

Von Brigitte Jäger-Dabek am 9. September 2009 um 8.00 Uhr
Kategorien: Reisetipps, Ägypten

Ägypten das sagenhafte Land am Nil, ist das älteste Reiseziel der Welt. Schon die Griechen und Römer kamen hierher, um über die Leistungen der ägyptischen Kultur zu staunen. Herodot schrieb nicht umsonst, Ägypten sei reicher an Wundern als jedes andere Land auf Erden.

Eine der ältesten Hochkulturen der Welt ist Ägypten. Bereits vor fünf Jahrtausenden wurde am Nil das erste Königreich gegründet, und viel jünger sind die Pyramiden auch nicht. Selbst Napoleon war angesichts dieser Pyramiden von Gizeh überwältigt und sagte zu seinen Truppen 1798: “Vierzig Jahrhunderte blicken auf euch herab.”

Der Nil machte es möglich. Frühjahr für Frühjahr überschwemmte er das Niltal mit seinem fruchtbaren Schlamm. So zieht sich bis heute am Fluss entlang ein schmaler grüner Streifen von Süd nach Nord durch das Wüstenland. Zwar ist Ägypten zwei Mal so gross wie Deutschland, aber nur gerade mal zehn Prozent der Fläche sind bewohnt.

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