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7 Artikel in der Kategorie Chile.

Von Claudia Lambrich am 17. Juli 2009 um 15.00 Uhr
Kategorien: Chile, News

Im Guinnessbuch der Rekorde sind ja einige seltsame Höchstleistungen aufgelistet. Zum Beispiel das Gummistiefelrennen mit den meisten Teilnehmern (nämlich 981) oder die längsten Zahnkronen für Elefanten.
Nicht seltsam, aber umso beeindruckender ist folgender Rekord: Als grösstes Schwimmbad fungiert im seit 1955 publizierten Klassiker der Pool der Appartementanlage “San Alfonso del Mar Resort” im chilenischen Algarrobo. Er ist 1013 Meter lang, gefüllt mit über 250’000 Kubikmetern Wasser und deckt eine Fläche von acht Hektaren. Eingeweiht wurde der Riesenpool im Dezember 2006.

Sicher eine Attraktion, aber ich frage mich: Braucht es wirklich ein dermassen überdimensioniertes Schwimmbad? Wo Boote verkehren? Wo sicherlich ein Heer von Bademeistern zum Rechten schauen muss? Und vor allem: Wo, nur wenige Schritte davon entfernt der lange Sandstrand lockt und das türkisblaue Meer schimmert?

Von Claudia Lambrich am 10. Juli 2008 um 14.43 Uhr
Kategorien: Chile, News

Im Guinnessbuch der Rekorde sind ja einige seltsame Höchstleistungen aufgelistet. Zum Beispiel das Gummistiefelrennen mit den meisten Teilnehmern (nämlich 981) oder die längsten Zahnkronen für Elefanten.

Nicht seltsam, aber umso beeindruckender ist folgender Rekord: Als grösstes Schwimmbad fungiert im seit 1955 publizierten Klassiker der Pool der Appartementanlage “San Alfonso del Mar Resort” im chilenischen Algarrobo. Er ist 1013 Meter lang, gefüllt mit über 250’000 Kubikmetern Wasser und deckt eine Fläche von acht Hektaren. Eingeweiht wurde der Riesenpool im Dezember 2006.

Aber ich frage mich: Braucht es wirklich ein dermassen überdimensioniertes Schwimmbad? Wo Boote verkehren? Wo bestimmt Tonnen von Chemikalien benötigt werden, um das Wasser sauber zu halten? Wo sicherlich ein Heer von Bademeistern zum Rechten schaut? Braucht es das, wenn nur wenige Schritte davon entfernt der lange, goldene Sandstrand lockt und das türkisblaue Meer schimmert?

Von Stefanie Theil am 19. März 2008 um 11.00 Uhr
Kategorien: Chile, Reisetipps, USA

1. Weil Chile ein extremes Land ist: im Norden die Wüste, im Süden tiefblaues Gletschereis

2. Von Santiago de Chile aus kann man nach Argentinien reisen und überquert dabei eine spektakuläre Serpentinenstrasse über die Anden.

3. Weil man von der Hauptstadt aus in einer Stunde am Pazifikstrand ist.

4. Wenn hier Winter ist, ist in Südamerika Sommer!

5. Weil man sich hier unschlagbar günstig mit Erdbeeren und Melonen voll stopfen kann, die in an jeder Strassenecke angeboten werden.

6. Das “Casa en el Aire” – eine gemütliche Kneipe im Stadtteil Bellavista von Santiago. Hier wird jeden Mittwoch Livemusik gespielt. Jeder kann dabei mitmachen.

7. Im Hafen von Valparaíso stehen und die von den Luxuslinern strömenden Touristen bedauern, weil denen in dieser zauberhaften Stadt nur ein Tagesausflug vergönnt ist und die Reise dann schon weiter geht.

8. Pablo Nerudas Haus auf der Isla Negra. Hier kann man die Sammelleidenschaft des Dichters bewundern. Zu einem Stück Holz, das auf dem Meer schwamm, soll er einst gesagt haben: Das wird mein Schreibtisch! Der Schreibtisch schmückt noch heute sein Haus.

9. Die Strassen in Santiago de Chile sind schachbrettförmig angelegt, man kann sich also kaum verlaufen.

10. Vom Festland aus über die Magellanstrasse nach Feuerland blicken.

Von Stefanie Theil am 14. März 2008 um 11.00 Uhr
Kategorien: Chile, Reiseliteratur

Extreme OsterinselIch liebe Reiseführer. Vor jeder Reise kaufe ich mir ein oder zwei Bücher dieser Art und fange an, darin zu stöbern. Wenn man sich einen Reiseführer für Chile kauft, bekommt man die Infos zur Osterinsel gratis mit dazu, denn sie gehört zu Chile. Leider habe ich es bisher noch nicht auf die Osterinsel geschafft, obwohl ich während eines Aufenthaltes in Chile schon recht nah dran war – sofern man von “nah” sprechen kann, denn die Insel, die am Ostersonntag des Jahres 1722 entdeckt wurde, liegt 3700 km von ihrem mütterlichen Festland entfernt.

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Von Stefanie Theil am 1. Februar 2008 um 13.30 Uhr
Kategorien: Chile, Reiseberichte & Insider

Unverhofft kommt oft – sogar im Ausland. Dort trifft man plötzlich auf Menschen, die man schon seit Monaten oder Jahren nicht mehr gesehen hat, obwohl sie mit einem an derselben Uni studieren. Im Ausland zufällig auf Freunde und Bekannte aus der Heimat zu stossen, ist schon irgendwie komisch, lässt sich aber anscheinend nicht vermeiden.

Na, wer ist das denn?

(Foto: Dusan Milakovic)

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Von Stefanie Theil am 15. Januar 2008 um 8.00 Uhr
Kategorien: Chile, Peru, Reiseberichte & Insider

Ein Tag ohne Pisco ist für Chilenen und Peruaner wie ein Tag ohne Sonnenschein. Längst hat sich der Weinbrand sowohl in Chile als auch in Peru als Nationalgetränk durchgesetzt und wird nahezu auf jeder Party und bei jedem Apéro gereicht. In welchem der beiden Länder der Pisco tatsächlich das erste Mal getrunken wurde, ist nach wie vor nicht zweifelsfrei geklärt. Eine köstliche Variante des seit 1920 bekannten Getränks ist der Pisco sour. Er wird mit drei Teilen Pisco, je einem Teil Limettensaft, Zuckersirup und Ei gemixt. Bei der letzten Zutat muss man sich ein bisschen überwinden und die heilige Regel aller Reisenden – im Ausland kein rohes Ei zu essen – überwinden, denn es sei hiermit versichert: Ohne Ei kein ordentlicher Pisco. Also Augen zu und durch!

Wer vom Pisco nicht genug bekommen kann, sollte sich die Pisco-Plantagen südlich der Atacama-Wüste anschauen. Hier wartet ein wahres Wunder auf den Besucher: Mitten in kahlster Landschaft mit schroffen Felsen tut sich das Elqui-Tal auf, in dem die Trauben für den Pisco reifen. Es zieht sich an den Andenhängen entlang bis zum Pazifik. Hier kann man Pisco direkt vom Abfüller kaufen. Glücklicherweise ist Pisco mittlerweile auch in den Regalen grösserer Einkaufsketten vertreten. Ein Wermutstropfen bleibt aber dennoch: Zu Hause schmeckt Pisco natürlich längst nicht so gut wie in Südamerika!

Von Stefanie Theil am 31. Dezember 2007 um 8.00 Uhr
Kategorien: Chile, Reiseberichte & Insider

In einer Legende heisst es: Als der Schöpfer seine in sieben Tage erbaute Welt betrachtete, entdeckte er allerorten noch übrig gebliebene Reste: Urwaldstücke, Wüstenfetzen, Flussschlingen, Wasserfälle, Kupferberge, Vulkane, Fjorde und Eis. So schütteten die Engel auf sein Geheiss all diese hinter einem gewaltigen Wall – den Anden – zusammen, und es entstand das vielgestaltigste Land unseres Planeten: Chile.

Wer Chile bereist, kann sich auf eine 4300 km lange Entdeckungstour durch mehrere Klima- und Vegetationszonen freuen. Sie beginnt im Norden in der Atacama-Wüste, der trockensten Wüste der Erde, mit ihren oasengleichen Indio-Dörfern, führt durch Zentralchile mit der Hauptstadt Santiago über die Seenregion, die an eine Voralpenlandschaft erinnert, und endet an der Südspitze Feuerlands.

chile eis
Gletscherlandschaft in Chile (Foto: istockphoto.com)

Sogar von der eiskalten Antarktis beansprucht Chile einen riesigen Teil. Und auch die spätestens durch den Film „Rapa Nui“ von Kevin Costner berühmt gewordene Osterinsel kann Chile sein eigen nennen, obwohl sie noch einmal 3600 km vom mütterlichen Festland entfernt liegt.
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