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36 Artikel in der Kategorie China.
Das höchste Hotel der Welt
Kategorien: China, News
Ab Dezember ist das «Ritz Carlton» in Hong Kong das höchste Hotel der Welt. Dann nämlich bezieht der Fünf-Sterne-Schuppen die obersten 16 Stockwerke des internationalen Handelszentrums ICC im Quartier West Kowloon. Das Gebäude hat 118 Stockwerke und ist 490 Meter hoch.
Das Hotel wird sechs Restaurants bieten, darunter eines mit chinesischer und eines mit italienischer Küche. Neben einer Lobby-Bar und einer Tee-Lounge ist zudem eine Bar auf der Dachterrasse unter freiem Himmel geplant. Die Aussicht auf den Victoria Harbour und die Hong-Kong-Island kann sich schon jetzt, wo noch die Bauarbeiten stattfinden, sehen lassen:
Foto: Keystone; Alex Hofford
China-Führer im Internet
Kategorien: China, Web-Tipps
Eine Reise nach China ist für fast jeden Europäer ein Kulturschock. Diesen kann man mindern, indem man sich gut auf das Land vorbereitet. Auf www.china-guide.de findet man eine riesige Fülle an Informationen: Zum Beispiel einen umfangreichen China-Knigge mit Tipps zur richtigen Verhaltensweise in allen möglichen Situationen. Die Seite bietet auch einen Sprach- und Reiseführer sowie Hintergrundwissen zu chinesischer Medizin, Schrift oder Kultur und Vieles mehr. Prädikat: empfehlenswert!
Die grösste Weltausstellung aller Zeiten
Kategorien: China, Reisetipps
Am 1. Mai eröffnet in Shanghai die Weltausstellung 2010. Die Shanghai Expo wird während den sechs Monaten vor allem in China die Aufmerksamkeit völlig auf sich haben. Nachdem nun knapp ein Jahrzehnt in der Stadt für die Ausstellung geworben wurde, wird in ein, zwei Wochen sicher ein Grossteil der Chinesen über den Grossanlass Bescheid wissen.
Über 70 Millionen Besucher werden erwartet. Damit würde die Ausstellung zur grössten aller Zeiten. Im Vergleich: in Deutschland kamen rund 18 Millionen Besucher nach Hannover. Neben 240 Ausstellern sind auch das Internationale Rote Kreuz und die Vereinten Nationen mit einem Pavillion vertreten.
Folgender Clip ist das offizielle Video der Expo. Ungeduldige “spulen” am besten bis 1:20. Ab dann wird das Video mit den Pavillion-Simulationen wirklich interessant.
Als ich 2003 das erste Mal das Museum für Stadtentwicklung in Shanghai besuchte (und das danach mit jedem Besucher wiederholte…), war schon damals auf dem riesigen Stadtmodell das Expo-Gelände mitten in der Stadt am Flussufer eingeplant. Infrastruktur inkl. U-Bahnlinien, Firmenumzüge und weitere städtebauliche Massnahmen wurden detailliert vorbereitet.
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4’500 Kilometer quer durch China
Kategorien: China, Web-Tipps
Der Sinologie- und Filmstudent Christoph Rehage wanderte über 4’500 Kilometer quer durch China. Seine Entwicklung hielt er Tag für Tag fest. Herausgekommen ist dieses wunderbare Video, das uns tolle Bilder von China zeigt und mit grossartiger Musik unterlegt ist. Seine Reise hat Christoph Rehage aber nicht nur per Video dokumentiert – sondern auch auf dieser Website. Rumstöbern lohnt sich!
(via Yuccatree)
In den Hafen von Chongqing
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Die mehrtägige Schiffahrt geht heute zu Ende. Die Länge war eigentlich gerade richtig, um zu entspannen und zwischendurch etwas zu unternehmen. Die Schiffahrtsgesellschaft gibt sich Mühe, dass man alles Sehenswerte entlang der Schluchten entdeckt. Man fährt in die grossen Schluchten, wofür dieser Abschnitt des Yangtze ja berühmt ist. Durch den Staudamm sind noch zusätzliche Schluchten aus Tälern entstanden. Mit kleineren Booten sind wir an einem Tag gut zwei Stunden eine solche Bucht hoch gefahren und gepaddelt. Die Landschaft ist famos. Die Abstecher zu Tempeln und zur Geisterstadt Fengdu sind eine schöne Abwechslung. Auch die neuen Städte, die mit der Umsiedlung der Bevölkerung gebaut wurden, stossen aufgrund der politischen Brisanz bei den Touristen auf Interesse. Nach vier Nächten kann ich die Fahrt nur empfehlen. Ich bin aber auch ganz froh, wieder auf festem Boden zu stehen.
Wer kennt Chongqing?
Nur schon der Name bereitet vielen Leuten Probleme (“Tschong dsching”). Die Stadt ist je nach Statistik die zweit-, dritt- oder viertgrösste Stadt Chinas. Sagen wir doch einfach: sie ist eine der grössten Städte mit den Ausmassen von Shanghai. Wer sich für das moderne China interessiert, sollte unbedingt zwei Nächte in Chongqing verbringen, die Stadt entdecken, sie riechen und fühlen. Ich selber habe wenig Touristenattraktionen besucht, sondern einfach versucht, die Stadt irgendwie zu fassen. Das ist jedoch eine schwierige Aufgabe. Es scheint kein Stadtzentrum zu geben. Meine Entdeckungstour begann am Hafen. Nachdem ich das Kreuzfahrtschiff verlassen hatte, ging ich ersteinmal ins Hotel (direkt am Hafen). Zu meiner Überraschung hatte ich ein schönes Zimmer mit Blick auf das architektonisch, sagen wir mal, interessante Opernhaus. Es leuchtet etwa genauso wie die Allianz-Arena in München.
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Bootsfahrt durch die drei Schluchten
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Nach dem kolossalen Staudamm erwartet mich eine eher längere Zeit in der Natur. Ich nehme die Fähre von Yi Chang nach Chongqing. Die Fahrt dauert in dieser Richtung fünf Tage und vier Nächte (umgekehrt 4T/3N). Man geht um 21 Uhr in Yi Chang an Bord der Fähre, richtet sich ein wenig ein und geht dann schlafen. Natürlich kann ich das noch nicht, bevor ich die riesigen Schleusen des Damms von innen gesehen habe.
Irgendwann ist es dann so weit, und wir fahren in die Schleuse. Es wirkt wie ein riesiger Käfig aus Beton. Nachts auch ausgeleuchtet, fliesst langsam das Wasser in das Becken, in welchem sich nicht nur unsere Fähre, sondern auch gleich noch zwei weitere Transportschiffe befinden. Es ist eine beeindruckende Szene, die sich hier abspielt – und entspannend zu gleich. Irgendwann schliessen sich die riesigen Schleusentore hinter, uns und ich gehe nach vorne. Und als sich dann die zweite Schleuse öffnet und sich dahinter wieder ein riesiger Betontank befindet, zieht es mich in meine Kabine.
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Yi Chang und der grosse Damm
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Die Provinz Hubei ist eine sehr wasserreiche Gegend. Viele kleinere Flüsse münden in den mächtigen Yangtze. In der bergigen Region haben sich die Chinesen deshalb schon vor langer Zeit die Wasserkraft zunutze gemacht. Auch den Yangtze-Fluss wurde vor mehreren Jahrzehnten schon gestaut. Doch das Grossprojekt, den Yangtze-Fluss mit einem solch mächtigen Damm zu stauen, das war sogar für ganz China aussergewöhnlich (und von vielen Seiten auch umstritten).
Tourismus für Yi Chang
Für Yi Chang war das Projekt wahrscheinlich ein Segen. Die Stadt hat über drei Millionen Einwohner und war schon früher Handelsplatz und Station für den oberen Yangtze. Der Hafen von Yichang war seit 1877 auch gegenüber ausländischem Handel geöffnet. Die Stadt profitierte so von seiner Lage und der Öffnung. Mit dem Drei-Schluchten-Staudamm erschliesst sich Yichang nun vermehrt dem Tourismus. Viele Kreuzfahrtschiffe fahren von Yi Chang nach Chongqing, um chinesischen und ausländischen Touristen die Natur der drei Schluchten zu zeigen. Auch ich werde hier die Fähre nach Chongqing nehmen. Bis dann jedoch besuche ich den Staudamm und Yi Chang.
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Im Angelpunkt Wuhan
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Wer meiner Route bis hierher folgt, der wird sich spätestens in Wuhan fragen: “Was will ich hier?” Wuhan ist eines der besten Beispiele für das moderne China. Die Stadt ist keine Perle. Und über die Landesgrenzen hinaus ist wohl nur die Tennisspielerin Li Na bekannt. Auch keiner meiner chinesischen Freunde würde mir jemals empfehlen, dort als Tourist hinzureisen. Geschäftlich? Ok. Aber für Sightseeing? Sie würden wahrscheinlich sagen: “Es gibt noch so viele schönere Orte in China!” Auf meiner Reise entlang des Yangtze-Flusses ist Wuhan aber ein Muss. Die Region blühte dank der Verbindung ins Meer und wurde auch in der Zeit des Kommunismus als industrielles Zentrum gefördert.
Wuhan ist, das gebe ich zu, fast nicht touristisch. Es ist einfach eine Grossstadt mit über vier Millionen Einwohnern. Im Sommer ist es hier heiss, sehr heiss sogar. Die Stadt ist, wohl noch heute, die einzige Stadt, die von sich behaupten kann, dass sie auf beiden Seiten des Yangtze-Flusses gelegen ist. Die drei Stadtteile sind mit riesigen Brücken verbunden. Eine Aussage in meinem Reiseführer, die ich leider nicht validieren konnte: Bevor man die Brücken über den Yangtze-Fluss gebaut hatte, wurden nebst Wagen und Waren ganze Züge mit Fähren über den Fluss transportiert; in China scheint alles möglich. Wer auf der “Big Bridge” steht, der sieht, dass Wuhan dank dem Yangtze tief im innern des Landes einen florierenden Handel betreiben kann.
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Altes China, modernes Nanjing
Kategorien: China, Reiseberichte & Insider
Im Zug fahre ich von Suzhou aus dem grossen Industrie-Cluster in Richtung Nord-West. Auf der linken Seite liegen einige Berge und der grosse Tai-See, der eine beeindruckende Grösse aufweist und auch ein schönes Ausflugsziel ist. Auf der rechten Seite liegt der Yangcheng-See. Darin tummeln sich die unter chinesischen Gourmets berühmten Wollhandkrabben. Jährlich werden Millionen Krabben dort geboren, gefischt und im ganzen Land gegessen. Die Krabbe ist auch mittlerweile in Europäischen Gewässern zu finden; als blinde Passagiere waren sie einst nach Europa gelangt. Weil sie sich sehr schnell verbreitet, wird sie in Europa als feindliche Spezies betrachtet. Ich hatte mal während eines Geschäftsessens in Kunshan das Vergnügen, einem chinesischen Krabben-Festschmaus beizuwohnen. Ich esse kein Seafood (schande, ich weiss) und hatte daher kaum Hunger. Doch meine chinesischen Kollegen verschlangen die Krabben mit grösstem Vergnügen.
In einer mordernen Stadt in die Geschichte eintauchen
Nach gut zweieinhalb Stunden treffe ich in Nanjing ein; der Ort hiess früher zu Deutsch “Nanking”. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)
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Gärten, Seide und Industrie von Suzhou
Kategorien: China, Reisetipps
Jede Reise durch China beginnt in Bejining, Hong Kong oder Shanghai. Die Route, die ich hier vorschlage, beginnt in der grossen Wirtschaftsmetropole Shanghai, obwohl auch Hong Kong und Beijing genauso wichtig für das moderne China sind. Der Yangtze-Fluss schlängelt sich von West nach Ost durch ganz China. Die Form eines Drachens gab ihm den Namen “Drachenfluss”. Shanghai, das in seinem Mündungsgebiet liegt, wird deshalb oft “Kopf des Drachens” genannt.
Bereits in der ersten Reiseroute entlang Chinas Küste, habe ich über Shanghai geschrieben. Die Stadt ist definitiv meine Lieblingsstadt. Man sollte mindestens zwei Tage in Shanghai verbringen. Nach der überwältigenden Metropole geht die Reise in die kleineren Städte des Landes, nach Suzhou und Nanjing.
Von der Seidestadt zum Industriepark
Suzhou ist berühmt für seine Gärten und zusammen mit Hangzhou eine der beliebtesten Reisedestinationen in China. Die Stadt ist über 2500 Jahre alt und damit eine der ältesten Städte im Yangtze-Delta. Die Stadt blühte durch den Handel und wurde zum Zentrum der Seideproduktion. Durchzogen von Kanälen und mit über 100 Parks zog die Stadt viele Menschen an. Noch heute, auch wenn nur noch wenige grosse Parks erhalten sind.
Ein Halt im “chinesischen Venedig” ist ein Muss. Man kann ihn mit einem Besuch in einer Seidenfabrik verbinden und sehen, wie aus einem Seidenkokon Seide entsteht und warum im Mittelalter die Todesstrafe auf der Ausfuhr von Seidenfaltern stand.
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