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29 Artikel in der Kategorie Grossbritannien.

Von Andrea Schmits am 20. August 2010 um 7.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, News

Ihr wollt mit dem Velo der Themse entlang oder durch den Hyde Park radeln? Seit Ende Juli kann man in London günstig und einfach Fahrräder mieten – und zwar von 315 Standplätzen aus, die in der ganzen Stadt verteilt sind.
Das System ähnelt dem Vélib in Paris: Die 5000 robusten Räder sind an Ständern “angedockt”, und die Miete bezahlt man per Kreditkarte.

Der offizielle Name des Londoner Verleihsystems lautet Barclays Cycle Hire Scheme. Die Londoner nennen die Fahrräder aber einfach “Boris Bikes”: Boris Johnson ist Londons Bürgermeister und dafür bekannt, dass er wann immer möglich mit dem Fahrrad unterwegs ist.

Die Grundgebühr für die Miete des Fahrrads für einen Tag beträgt1£ (rund 1.60 Franken). Die ersten 30 Minuten sind gratis, eine Stunde kostet 1£, danach wird es teurer: 6 Stunden Miete kosten bereits 35£, 24 Stunden 50£. Diese Kosten kann man aber umgehen, indem man das Fahrrad vor Ablauf der 30 Gratis-Minuten an der nächsten Station wieder andockt und ein neues nimmt.

Auf der Webseite der “Boris Bikes” gibt es viele nützliche Tipps, zum Beispiel Strassenkarten mit geeigneten Routen.
Bis Ende August muss man sich noch online registrieren, um ein Fahrrad mieten zu können. Ab September aber sollen die Velos allen zugänglich sein.

Von Katja Schönherr am 7. Juli 2010 um 16.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, ebookers-service

Schon ein kurzer Wochenend-Trip kann einen so richtig aus dem Alltag herausreissen und sehr erholsam sein. Vor allem in den grossen Metropolen dieser Welt gibt’s so viel zu tun und entdecken, dass man meist gar nicht dazukommt, über die Arbeit daheim nachzudenken.

Wer gerade Lust auf eine solche Kurzreise hat, dem sei dieses Special von ebookers.ch empfohlen: Einen Flug sowie zwei Nächte in einem Vier-Sterne-Hotel bietet das Online-Reisebüro derzeit für ab CHF 315.- pro Person an.
Das Angebot kann man bis zum 6. September 2010 buchen. Die Reise muss zwischen dem 26. Juli und dem 6. September dieses Jahres erfolgen.

Foto: Keystone; Matt Dunham

Von Ralph Hutter am 11. Mai 2010 um 14.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, Reiseberichte & Insider

Samstag Abend im Londoner Stadtteil Soho. Auf dem Heimweg haben wir einen Abstecher in einen Jazz-Club gemacht und dabei ein feines Jazz/Soul/Funk-Quartett (und einen sonderbaren Künstler) kennengelernt.

Sam Shaker - Resident Artist im Jazz After Dark
Sam Shaker – Resident Artist im Jazz After Dark. Foto: Ralph Hutter

Der Jazz After Dark-Club ist, wie es der Name sagt, ein Jazz-Club. Und gleichzeitig eine Kunstgalerie. An den Wänden hängen Portraits in Öl von Amy Winehouse, Pete Doherty, Alicia Keys, Lady Gaga, gemalt von Sam Shaker. Und daneben die typischen Fotos von Sam Shaker, posierend mit allen möglichen Promis. Unter anderem eben Amy Winehouse und Pete Doherty. Und von einem Teil dieser Promis malt er auch Bilder, die er dann für 1000 Pfund verkauft. Sie sind nicht wirklich mein Geschmack.

In punkto Musik gibt es nichts zu mosern. “The LV Project” hat uns gut unterhalten. Jazzig, soulig, funky. Zufällige habe ich ein Video auf Youtube gefunden, welches die Band im Jazz After Dark zeigt.

Auf der Agenda haben sie viele junge und aufstrebende Künstler, auch wenn der Club sich gerne mit dem Konzert (und den Bildern) von Pete Doherty und Amy Winehouse schmückt. In jedem Fall ist der Club eine gute Adresse für ein spezielles Erlebnis zu später Stunde in London.

Von Andrea Schmits am 26. Januar 2010 um 15.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, News

Die Hotelkette “Holiday Inn” hat sich einen PR-Gag überlegt, um in die Schlagzeilen zu kommen: menschliche Wärmflaschen. Diese können sich frierende Gäste der Holiday-Inn-Häuser in London und Manchester ins Bett bestellen – und zwar gratis.

Bett

Die menschlichen Bettflaschen tragen eigens designte Ganzkörperanzüge, “toasting suits” genannt. Damit die Privatsphäre der Gäste gewahrt bleibt, dauert die Wärme-Einheit allerdings nur fünf Minuten – und findet statt, bevor der Gast unter die Decke schlüpft. Das warme Bett hat man also für sich allein und muss nicht mit Wildfremden kuscheln.

Dr. Chris Idzikowski, Direktor des Schlaflabors in Edinburgh, ist laut britischen Zeitungen von der innovativen Idee überzeugt: “Ein warmes Bett ist der beste Weg, in einen erholsamen Schlaf zu starten. Der Service mit den menschlichen Bettflaschen hilft den Gästen gerade zu dieser Jahreszeit, sich schnell aufzuwärmen.”

Von Andrea Schmits am 22. Dezember 2009 um 14.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, News

Keine Zeit für einen Shopping-Trip nach London? Big Ben Bald kann man auch das vom heimischen Computer aus erledigen und durch die virtuellen Strassen Londons bummeln, Schaufenster ansehen, in die Läden gehen und einkaufen. Ermöglicht wird das durch die Initiative “Virtual West End”.

Die Leiter des Projekts weisen übrigens die Behauptung zurück, bei den virtuellen Strassen handle es sich um eine ähnliche Welt wie Second Life. “Es ist eher eine Form von Google Earth Plus. Ausserdem benutzen wir keine Avatare, es handelt sich um ein anonymes Erlebnis”, so Alex Wrottesley, einer der Gründer des Projekts. Wer mit anderen Shoppern interagieren will, könne dies aber über eine zusätzliche Facebook-Applikation tun.

Das Projekt ist wohl auch genau das Richtige für “Heimweh-Londoner”. Etwas Entscheidendes fehlt dem Projekt aber: Die Atmosphäre. So wirkt die virtuelle Oxford Street ohne Doppeldecker-Busse und drängelnde Fussgänger gespenstisch leer. Wann das Projekt online geht, ist noch offen. Hier vorab eine Präsentation.

Von Stefanie Theil am 2. November 2009 um 15.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, News

Normalerweise zieht man nur die Jacke aus und schnallt den Gürtel ab während der Sicherheitschecks am Flughafen. Auf dem Manchester Airport kann man nun aber sogar nackt dastehen – und das nicht nur, weil die zu weite Hose ohne den Gürtel runtergerutscht ist.
Seit Kurzem ist in der englischen Stadt nämlich testweise ein so genannter “Nacktscanner” im Einsatz. Das Gerät stellt unter Verwendung elektromagnetischer Wellen ein klares Bild des Körpers der überprüften Personen dar. Somit werden möglicherweise am Körper getragene Waffen und Sprengstoffe auf den Schwarz-Weiss-Bildern sichtbar. Das System soll die Überprüfung der Passagiere beschleunigen. Von 2004 bis 2008 wurde der Nacktscanner in Grossbritannien bereits am Flughafen Heathrow getestet.

Gut zu wissen: Bisher kann man das “Nacktscannen” noch ablehnen. Dann muss man sich aber dem auch nicht gerade angenehmen Abtasten unterziehen und auch wie bisher all seine Piercings ablegen und jedes Geldstück aus seinen Taschen fischen – bevor es piept.

Von Katja Schönherr am 8. September 2009 um 8.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, News

Der legendäre Camden Canal Market in London ist wieder eröffnet. Im Februar vergangenen Jahres war er durch einen Grossbrand zerstört worden. Seit Kurzem tummeln sich auf dem Areal nun endlich wieder Hunderte von Händlern, die in einzelnen kleinen Holzhütten ihre Waren feilbieten. Die “Zeit”-Autorin Andin Tegen ist über den Markt spaziert und beschreibt die “neue Generation von Händlern” und die internationale Atmosphäre; den Artikel zu lesen, kann ich sehr empfehlen!

Der Camden Canal Market ist einer von sechs Märkten im Stadtteil Camden. Es gibt noch den Camden Lock Market, den Stables Market, den Buck Street Market, den Electric Ballroom sowie die Inverness Street in einer Seitenstrasse der Camden High Street, in der sich Stand an Stand reiht.

Von Claudia Lambrich am 6. Juli 2009 um 7.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, News

Vom 4. bis 8. August findet in London das „Great British Beer Festival“ statt. Im Earls’ Court Exhibition Centre im Südwesten der Stadt können Bier-Enthusiasten über 450 Sorten internationale Biersorten, Ciders, Stouts, Bitters und Ales degustieren. Natürlich dürfen – wie in einem echten Pub – Livemusik und traditioneller Pub Food nicht fehlen. Das Pfund ist weiterhin relativ schwach. Es lohnt sich also, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und wieder einmal in die Trendmetropole Europas zu fliegen!

Von Andrea Schmits am 9. Juni 2009 um 14.30 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, Reisetipps

“Back to the Future” lässt grüssen: Ins Restaurant Inamo im Londoner Stadtteil Soho geht man nicht nur wegen des pan-asiatischen Essens, sondern vor allem wegen seiner technischer Spielereien. Das Menü wird mit Beamern auf die Tische projiziert, eine Einbuchtung rechts vom Teller dient als Touchpad. Kellner, die die Bestellung aufnehmen, haben ausgedient: Einfach die gewünschte Speise anklicken, bestätigen, das war’s - schon erscheinen die Gerichte als Projektionen auf dem Teller. Zum Servieren der echten Speise braucht es dann aber doch wieder menschliche Hilfe.

Vor lauter Spielereien kommt man allerdings fast nicht zum Essen: Andere Tischfarbe gefällig? Ein Knopfdruck, und aus Blau wird Rot. Ein Blick in die Küche? Einfach die Webcam aufrufen und dem Koch über die Schulter schauen. Und zum Abschluss des Abends kann man ja noch eine Runde virtuelles Schiffe-Versenken spielen. Langweilig wird einem da nicht.

Von Katja Schönherr am 27. März 2009 um 9.00 Uhr
Kategorien: Grossbritannien, Reisetipps

Wer einen dringenden Grund sucht, die Fastenzeit zu unterbrechen: Er heisst “Hummingbird Bakery” und liegt in London. Dort gibt es die grössten, saftigsten Cupcakes, die je das Licht der Welt ausserhalb eines Ofens erblickt haben dürften!
Angefangen haben die Hummingbird-Bäcker im 2004 in der hippen Portobello Road. Inzwischen ist eine zweite Filiale in South Kensington hinzugekommen; weitere sind geplant. Die Qualität der süssen Prachtexemplare spricht sich offenbar herum. Und, ganz nebenbei, hat in der “Hummingbird Bakery” nicht nur der Gaumen Spass, sondern auch das Auge: Die Läden sind ganz in rosa.