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Kurios:
Im Bett mit menschlichen Wärmflaschen

Von Andrea Schmits am 26. Januar 2010 um 15:00 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Grossbritannien, News

Die Hotelkette “Holiday Inn” hat sich einen PR-Gag überlegt, um in die Schlagzeilen zu kommen: menschliche Wärmflaschen. Diese können sich frierende Gäste der Holiday-Inn-Häuser in London und Manchester ins Bett bestellen – und zwar gratis.

Bett

Die menschlichen Bettflaschen tragen eigens designte Ganzkörperanzüge, “toasting suits” genannt. Damit die Privatsphäre der Gäste gewahrt bleibt, dauert die Wärme-Einheit allerdings nur fünf Minuten – und findet statt, bevor der Gast unter die Decke schlüpft. Das warme Bett hat man also für sich allein und muss nicht mit Wildfremden kuscheln.

Dr. Chris Idzikowski, Direktor des Schlaflabors in Edinburgh, ist laut britischen Zeitungen von der innovativen Idee überzeugt: “Ein warmes Bett ist der beste Weg, in einen erholsamen Schlaf zu starten. Der Service mit den menschlichen Bettflaschen hilft den Gästen gerade zu dieser Jahreszeit, sich schnell aufzuwärmen.”


London:
Ein virtueller Shopping-Trip

Von Andrea Schmits am 22. Dezember 2009 um 14:00 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Grossbritannien, News

Keine Zeit für einen Shopping-Trip nach London? Big Ben Bald kann man auch das vom heimischen Computer aus erledigen und durch die virtuellen Strassen Londons bummeln, Schaufenster ansehen, in die Läden gehen und einkaufen. Ermöglicht wird das durch die Initiative “Virtual West End”.

Die Leiter des Projekts weisen übrigens die Behauptung zurück, bei den virtuellen Strassen handle es sich um eine ähnliche Welt wie Second Life. “Es ist eher eine Form von Google Earth Plus. Ausserdem benutzen wir keine Avatare, es handelt sich um ein anonymes Erlebnis”, so Alex Wrottesley, einer der Gründer des Projekts. Wer mit anderen Shoppern interagieren will, könne dies aber über eine zusätzliche Facebook-Applikation tun.

Das Projekt ist wohl auch genau das Richtige für “Heimweh-Londoner”. Etwas Entscheidendes fehlt dem Projekt aber: Die Atmosphäre. So wirkt die virtuelle Oxford Street ohne Doppeldecker-Busse und drängelnde Fussgänger gespenstisch leer. Wann das Projekt online geht, ist noch offen. Hier vorab eine Präsentation.


Sicherheitschecks:
Airport Manchester führt “Nacktscanner” ein

Von Stefanie Theil am 2. November 2009 um 15:00 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Grossbritannien, News

Normalerweise zieht man nur die Jacke aus und schnallt den Gürtel ab während der Sicherheitschecks am Flughafen. Auf dem Manchester Airport kann man nun aber sogar nackt dastehen – und das nicht nur, weil die zu weite Hose ohne den Gürtel runtergerutscht ist.
Seit Kurzem ist in der englischen Stadt nämlich testweise ein so genannter “Nacktscanner” im Einsatz. Das Gerät stellt unter Verwendung elektromagnetischer Wellen ein klares Bild des Körpers der überprüften Personen dar. Somit werden möglicherweise am Körper getragene Waffen und Sprengstoffe auf den Schwarz-Weiss-Bildern sichtbar. Das System soll die Überprüfung der Passagiere beschleunigen. Von 2004 bis 2008 wurde der Nacktscanner in Grossbritannien bereits am Flughafen Heathrow getestet.

Gut zu wissen: Bisher kann man das “Nacktscannen” noch ablehnen. Dann muss man sich aber dem auch nicht gerade angenehmen Abtasten unterziehen und auch wie bisher all seine Piercings ablegen und jedes Geldstück aus seinen Taschen fischen – bevor es piept.


Buntes Treiben in London:
Der Neuanfang des Camden Canal Market

Von Katja Schönherr am 8. September 2009 um 08:00 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Grossbritannien, News

Der legendäre Camden Canal Market in London ist wieder eröffnet. Im Februar vergangenen Jahres war er durch einen Grossbrand zerstört worden. Seit Kurzem tummeln sich auf dem Areal nun endlich wieder Hunderte von Händlern, die in einzelnen kleinen Holzhütten ihre Waren feilbieten. Die “Zeit”-Autorin Andin Tegen ist über den Markt spaziert und beschreibt die “neue Generation von Händlern” und die internationale Atmosphäre; den Artikel zu lesen, kann ich sehr empfehlen!

Der Camden Canal Market ist einer von sechs Märkten im Stadtteil Camden. Es gibt noch den Camden Lock Market, den Stables Market, den Buck Street Market, den Electric Ballroom sowie die Inverness Street in einer Seitenstrasse der Camden High Street, in der sich Stand an Stand reiht.


Great British Beer Festival:
Bier auf Bier, das rat ich dir!

Von Claudia Lambrich am 6. Juli 2009 um 07:00 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Grossbritannien, News

Vom 4. bis 8. August findet in London das „Great British Beer Festival“ statt. Im Earls’ Court Exhibition Centre im Südwesten der Stadt können Bier-Enthusiasten über 450 Sorten internationale Biersorten, Ciders, Stouts, Bitters und Ales degustieren. Natürlich dürfen – wie in einem echten Pub – Livemusik und traditioneller Pub Food nicht fehlen. Das Pfund ist weiterhin relativ schwach. Es lohnt sich also, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und wieder einmal in die Trendmetropole Europas zu fliegen!


Multimedia-Restaurant:
Die Zukunft ist jetzt

Von Andrea Schmits am 9. Juni 2009 um 14:30 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Grossbritannien, Reisetipps

“Back to the Future” lässt grüssen: Ins Restaurant Inamo im Londoner Stadtteil Soho geht man nicht nur wegen des pan-asiatischen Essens, sondern vor allem wegen seiner technischer Spielereien. Das Menü wird mit Beamern auf die Tische projiziert, eine Einbuchtung rechts vom Teller dient als Touchpad. Kellner, die die Bestellung aufnehmen, haben ausgedient: Einfach die gewünschte Speise anklicken, bestätigen, das war’s - schon erscheinen die Gerichte als Projektionen auf dem Teller. Zum Servieren der echten Speise braucht es dann aber doch wieder menschliche Hilfe.

Vor lauter Spielereien kommt man allerdings fast nicht zum Essen: Andere Tischfarbe gefällig? Ein Knopfdruck, und aus Blau wird Rot. Ein Blick in die Küche? Einfach die Webcam aufrufen und dem Koch über die Schulter schauen. Und zum Abschluss des Abends kann man ja noch eine Runde virtuelles Schiffe-Versenken spielen. Langweilig wird einem da nicht.


Für Freunde des Süssen:
Die “Hummingbird Bakery”

Von Katja Schönherr am 27. März 2009 um 09:00 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Grossbritannien, Reisetipps

Wer einen dringenden Grund sucht, die Fastenzeit zu unterbrechen: Er heisst “Hummingbird Bakery” und liegt in London. Dort gibt es die grössten, saftigsten Cupcakes, die je das Licht der Welt ausserhalb eines Ofens erblickt haben dürften!
Angefangen haben die Hummingbird-Bäcker im 2004 in der hippen Portobello Road. Inzwischen ist eine zweite Filiale in South Kensington hinzugekommen; weitere sind geplant. Die Qualität der süssen Prachtexemplare spricht sich offenbar herum. Und, ganz nebenbei, hat in der “Hummingbird Bakery” nicht nur der Gaumen Spass, sondern auch das Auge: Die Läden sind ganz in rosa.


Castle Howard, York
Schlossherr für einen Tag

Von Claudia Lambrich am 4. Februar 2009 um 13:30 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Grossbritannien, Reisetipps

Für Liebhaber von grossem Gefühlskino und englischen Schlössern sei der Besuch im Castle Howard wärmstens empfohlen. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert erbaut und gilt als eines der schönsten der Insel. Schon zum zweiten Mal ist es Kulisse für die Verfilmung von „Wiedersehen mit Brideshead“ nach dem gleichnamigen Roman von Evelyn Waugh. In der TV-Serie der 80er-Jahre spielt Jeremy Irons den unglücklich Verliebten, dieses Mal ist es Ben Whishaw. Touristen können das Schloss, das 25 km nordöstlich von York liegt, ab dem 16. März 2009 wieder besichtigen. Obwohl es in Privatbesitz ist, sind das herrschaftliche Haus sowie die Gärten und Parkanlagen frei zugänglich.


Devisenschwankung
Fish’n’Chips und Shopping

Von Katja Schönherr am 21. Januar 2009 um 08:00 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Grossbritannien, News

Finanzmeldungen in Zeiten der Wirtschaftskrise gehen eigentlich immer nur in eine Richtung, nämlich nach unten. Das trifft auf die Umsatzzahlen vieler Firmen zu und auf deren Investitionen. Und meistens auch auf den Kurs von Währungen. Das britische Pfund, für das jüngst schon mehrfach so genannte „Rekordverluste“ gemeldet wurden, ist inzwischen auf seinem tiefsten Stand seit sieben Jahren angekommen. Ein Pfund ist gerade 1,4247 US-Dollar wert; das sind etwa 1,59 Schweizer Franken.

Die Briten freuen sich sicher nicht allzu sehr über die Abwertung ihres Geldes. Für den „Rest of Europe“ aber könnte die derzeitige Situation etwas möglich machen, was sonst gar nicht geht: In London shoppen, und zwar so richtig! Galt die englische Hauptstadt immer als Mode-Hochburg und Einkaufsparadies, so unbezahlbar war sie zugleich. Jetzt aber kann sich ein kurzer Städte-Trip nach London durchaus lohnen. Einmal neu einkleiden, ein Paar Schuhe und noch mehr Accessoires dazu – ohne dass die Geldbörse zu sehr bluten muss. Am Wochenende schon was vor?


Slängikon
Englisch ist nicht gleich Englisch

Von Claudia Lambrich am 1. Dezember 2008 um 13:30 Uhr Kommentare (0)
Kategorien: Australien, Grossbritannien, Reisetipps, USA

Wer in London Englisch gelernt hat und nur Bahnhof versteht, wenn amerikanische Filme über die Leinwand flimmern, der weiss, dass Englisch nicht gleich Englisch ist. Australien, Neuseeland, Südafrika, England, USA, Malta – je nach Staat und Region sind die Akzente und Dialekte sehr unterschiedlich und für die Sprecher der anderen Sprachen nur schwer verständlich.

Wer sich für den Aussie-Slang interessiert, kann sein Hörverständnis auf der Website der Süddeutschen testen. Auch Sprechproben in US-amerikanisch lassen sich auf derselben Seite anhören.


 


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