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291 Artikel in der Kategorie Reiseberichte & Insider.
Ischias Gemeinden Forio und Sant’Angelo
Kategorien: Italien, Reiseberichte & Insider
Wie ich bereits im vorherigen Teil dieser Serie schrieb, eignen sich die Busse auf Ischia gut für Fahrten rund um die Insel – vorausgesetzt, dass man nichts gegen Gedränge, Hitze und Fliegen-Invasionen hat. Für einen Ausflug nahmen wir den Bus von Lacco Ameno im Norden nach Forio im Westen der Insel und fuhren von dort weiter nach Sant’Angelo im Süden. Da Ischia mit nur 34 Kilometern Umfang recht klein ist, dauert die Busfahrt jeweils nur rund 20 Minuten und ist um einiges billiger als ein Taxi.
Forio
Forio war in den 1950er Jahren ein beliebter Künstlerort. Ort und Umgebung galten wegen ihrer Schönheit als Quelle der Inspiration und zogen bekannte Namen wie Truman Capote, Tennessee Williams und Nobelpreisträger Pablo Neruda an.
Sehenswert sind besonders die Altstadt mit ihren kleinen Läden und Cafés, aber auch die Kirchen: Die Wallfahrtskirche Santa Maria del Soccorso datiert auf das Jahr 1791. Laut meinem – zuweilen für meinen Geschmack etwas zu poetischen Reiseführer – “scheint die Kirche über dem Meer zu schweben”. Zudem “verschmelzen in ihr Elemente des byzantinischen, maurischen und süditalienischen Stils in einnehmender Einfachheit”. Wie dem auch sei, das Kirchlein ist wirklich sehr schön anzusehen, und vom Felsplateau, auf dem sie steht, bietet sich ein wunderbarer Ausblick.
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Der Norden von Ischia
Kategorien: Italien, Reiseberichte & Insider
Während der Hauptort der Insel Ischia, Ischia Porto, im Osten der Insel liegt, ist vor allem auch der Norden bei Touristen sehr beliebt. Hier befinden sich die beiden Orte Lacco Ameno und Casamicciola Terme. Beide sind sehr hübsch, aber klein: Die touristische Altstadt mit Restaurants, Kleider- und Spezialitätenläden ist jeweils gerade mal wenige hundert Meter lang. Eine Bar oder Disko sucht man vergebens – die auferzwungene Ruhe ist aber durchaus entspannend.
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Die Insel Ischia
Kategorien: Italien, Reiseberichte & Insider
“Ich verbringe die Ferien in Ischia” – egal wem ich das vor meinen Ferien mitgeteilt habe (ausser den Italienern in meinem Freundeskreis), wusste niemand, wo oder was dieses Ischia eigentlich ist. Dabei ist Ischia – wie es eine italienische Freundin treffend bezeichnet hat – wie ein Stück vom Paradies und damit perfekt für einen Entspannungsurlaub!
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Die Insel Ischia ist 46,4 Quadratkilometer klein und hat nur rund 34 Kilometer Umfang. Sie liegt im Golf von Neapel, die Fahrt mit dem Schnellboot von Neapel nach Ischia dauert etwa 45 Minuten. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und sehr hügelig, auch wenn der höchste “Berg” nur 789 Meter hoch ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Orten in Süditalien ist Ischia selbst im Hochsommer sehr grün, und durch das Klima wachsen (und schmecken!) Kulturpflanzen wie Wein, Tomaten und Zitronen aussergewöhnlich gut. Besonders die Zitronen in Ischia sind riesig (etwa wie Honigmelonen) – sicher ein Grund, wieso aus dieser Gegend der Zitronenlikör Limoncello stammt.
Die Uferpromenade in Ischia Porto. Alle Fotos: Andrea Schmits.
Der Hauptort ist Ischia Porto, der mit Ischia Ponte zusammenhängt. Von Porto aus starten die meisten Boote nach Neapel oder zu den nahegelegenen Inseln Procida und Capri, die sich für einen Tagesausflug oder auch für einen längeren Aufenthalt lohnen. Am Hafen ist aber auch abends viel los. Entlang dem Ufer reihen sich Restaurants aneinander, von denen aus man die Jachten und ihre illustren Besitzer beobachten und zuweilen wunderbar lästern kann.
Folgt man nach dem Essen dem Touristenstrom, gelangt man in eine Fussgängerzone Richtung Ischia Ponte. In der Corso Vittoria Colonna kann man gemütlich flanieren, die schicken Boutiquen bedienen aber eher den Geschmack und das Portemonnaie der Bootsbesitzer. Man darf sich auch nicht wundern, dass in den Schaufenstern bei 35 Grad auch Ski-Klamotten ausgestellt werden – gekoppelt mit einem Designerlabel stossen diese bei den oft russischen Millionären durchaus auf Anklang.
Am Ende der Flaniermeile liegt der Ortsteil Ischia Ponte. Seine Hauptattraktion ist das Castello Aragonese. Die ersten Teile der Aragoneserburg wurden im Jahr 474 v. Christus in den 112 Meter hohen Basaltfelsen vor der Küste gebaut. Seit 1441 verbindet ein fester Damm den Felsen mit der Insel. Zum Burgkomplex gehören auch mehrere Kirchen, von denen eine für Kunstaustellungen genutzt wird. Der Eintritt zum Castello kostet 10 Euro.
Am Strand in der Nähe, an der Via Pontano 15, befindet sich das Restaurant “Chalet Primavera”. Das Essen dort ist sehr gut, relativ günstig (Ischia gehört nicht gerade zu den billigsten Orten in Italien) und wurde uns von einem Einheimischen empfohlen. Zudem ist die Sicht von der Terrasse auf das Castello atemberaubend – wie dieses Foto beweist:
Badeferien in Pattaya
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Thailand
Pattaya ist – wir wissen es nicht erst seit Harry Hasler – der Sündenpfuhl Thailands. Auf meiner letzten Reise nach Thailand besuchte ich zum ersten Mal den südlich von Bangkok gelegenen Badeort, um mir einen eigenen Eindruck zu machen.
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Die Küstenstadt mit Hinterland bietet Pauschalurlaub für die ganze Familie, wie man ihn in Asien kaum irgendwo preiswerter finden kann. Der Norden Pattayas kann es sogar mit anderen Destinationen auf der Welt aufnehmen, an denen man direkt vom Hotel über die Hauptstrasse an den Sandstrand baden gehen kann. Während im Norden der Stadt Fünfsternehotels und Einkaufszentren von gehobenerer Klientel zeugen, nimmt das Niveau dann Richtung Süden kontinuerlich ab.
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Ein Sommertag in Osaka
Kategorien: Japan, Reiseberichte & Insider
Morgens um sieben fühlt sich die Haut jeweils dermassen klebrig an, dass es einem wörtlich zum aus der Haut fahren zu Mute werden kann. Die Sonne erhitzt den alles beherrschenden Beton und Asphalt tagsüber so stark, dass der Boden und die Luft in der Nacht nicht mehr abkühlen. Das Wetter ist schwül, und Wind will auch keiner wehen. Und trotz dieser öden Wüste sind es Zikaden, die den Tag mit ihrem exzessiven Gezirpe anheben, um beim nächsten Sonnenaufgang irgendwo auf dem Rücken liegend elend zu verdorren.
Auf dem Balkon bäckt die Sonne meinen Futon, und die körperlichen Ausdünstungen der Nacht mischen sich der Luft bei. Die Schweissschicht, die sich im Schlaf angesammelt hat, dusche ich mir mit kühlem Wasser vom Körper. Schon beim Frottieren perlt frischer Schweiss aus allen Poren. Hat dieser Sommer denn kein Ende?
Das Umeda Sky Building in Osaka. Foto: Wikimedia Commons; Suisui.
Das Wohnviertel, das ich auf dem Weg zur U-Bahn durchquere, ist schon früh auf den Beinen. Verdunstende Wasserlachen vor den Türschwellen demonstrieren die Sauberkeit der dahinterliegenden Häuser. Buckelige alte Frauen stossen ihren vierrädrigen Einkaufswagen vor sich her, der ihnen zugleich als Stütze dient. Manchmal ruhen sie sich auch darauf sitzend aus. Selten heben sie im Schlurfen ihr Haupt, um zu schauen, ob nichts im Weg steht. Aber eigentlich hat sich der Weg, den sie täglich gehen, schon tief in den Windungen ihrer Gehirne eingeprägt, und das Aufschauen gehört zu ihrem Ritual.
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Die Schwefelgräber vom Ijen
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider
Joch mit abgebautem Schwefel (ca. 70kg).
Über Probolinggo weiter in Richtung Osten nähern wir uns langsam dem östlichsten Punkt der Insel Java, von wo aus wir per Schiff nach Bali hinüberfahren werden. Auf Ostjava ist es im Vergleich zum Westen deutlich trockener und trotzdem sehr fruchtbar. Wie auf ganz Java, gibt es hier noch eine Reihe aktiver Vulkane. “Geoethno” hat aus einigen Google-Maps-Karten eine schöne Übersicht der Vulkane auf Java, Bali und Lombok zusammengestellt. Bevor wir Bali erreichen, fahren wir zum Hochland Ijen, dem östlichsten Vulkankomplex von Java auf der Karte.
Foto: Geoethno / CC-Lizenz 3.0
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Schwarze Erde im Nebel
Kategorien: Indonesien, Reiseberichte & Insider
Nach dem Aufenthalt in Yogyakarta (Tag 1 und Tag 2) hätten wir noch im nördlichen Dorf Kaliurang den aktive Vulkan Gunung Merapi besichtigen können. Am schönsten, so sagt man, sei er bei Sonnenaufgang. Dort oben herrscht aufgrund der höheren Lage ein kühleres Klima; er ist deshalb auch bei Einheimischen ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Seit dem Vulkanausbruch im Mai 2006 kann man in Kaliurang eine von Lava bedeckte Häusergruppe besichtigen.
Uns zieht es aber weiter in Richtung Osten. Wir befinden uns noch immer auf der Insel Java, eine der vier Grossen Sunda-Inseln der Republik Indonesien. Von Yogyakarta aus gelangt man per Bus, Zug oder Flieger nach Surabaya, der nächst grösseren Stadt. Die Stadt selber lädt zu einer Übernachtung ein, da man hier eine untouristische, indonesische Grossstadt erleben kann. Wir aber reisen gleich weiter nach Osten über Probolinggo nach Cemoro Lawang (siehe Vulkan-Symbol auf der Karte).
View Java Timur in a larger map
Total surreal
Abends kommen wir in dem kleinen Ort an. Ein dichter Nebel hängt über dem Dorf. Vom Berg Bromo ist nichts zu sehen. Wir zweifeln alle daran, dass wir den Sonnenaufgang sehen werden. War alles umsonst? Nein, meint unser Reiseführer. Der Nebel sinke in der Nacht ins Tal. Schauen wir mal, ob sich die Fahrt bis hierher gelohnt hat.
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Einmal an den Wolken kratzen
Kategorien: Reiseberichte & Insider, Singapur
Die Innenstadt von Singapur liegt direkt am Meer. Von den vielen Wolkenkratzern sieht man weit hinaus auf die nahe gelegenen indonesischen Inseln. Die gläsernen Türme des Bankenviertels liegen an der sogenannten Marina-Bucht. Das Businessviertel auf der einen Seite, viele Fünf-Sterne-Hotels und das Riesenrad auf der anderen. Das jährlich stattfindende Nachtrennen der Formel 1 spielt sich genau hier ab.
Inmitten dieser Szenerie wurde auf einer künstlichen Insel das “Marina Sands” gebaut. Es liegt zwischen der Bucht und dem Meer. Vor einiger Zeit habe ich über das “Marina Sands” berichtet. Es ist eine riesige Anlage mit Hotel, Casino, Theater und mehr, ist zwar schon seit einiger Zeit zugänglich. Doch nun wurde auch die Hauptattraktion endlich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht: der Skypark.
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Das Schloss Versailles
Kategorien: Frankreich, Reiseberichte & Insider
Wer lange genug in Paris weilt, um einen Tag entbehren zu können, sollte Versailles nicht verpassen. Denn wer kennt sie nicht aus dem Geschichtsunterricht, die Geschichte des Sonnenkönigs Louis XIV. und seinem gewaltigen Schloss in Versailles?
König Louis XIV. liess das Jagdschloss Versailles südwestlich von Paris ab 1662 zur grössten und prächtigsten Residenz Europas umbauen. Bis die ganze Anlage fertiggestellt war, dauerte es über 50 Jahre, doch bereits 1682 siedelte der Hof dauerhaft nach Versailles über. Der Hofstaat umfasste nicht weniger als 30’000 Personen.
Der berühmte Spiegelsaal im Schloss.
Das Schloss ist zu gross, um hier alle Details zu beschreiben: Es beinhaltet 288 Wohnungen, 1252 heizbare Räume und 600 Räume ohne Kamin. Die königliche Familie bewohnte weitere 152 Zimmer.
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Lesotho
Kategorien: Lesotho, Reiseberichte & Insider
Nicht nur Swaziland, auch Lesotho wird von denjenigen Einheimischen, die sich ein wenig in Geographie auskennen, als “die Schweiz Afrikas” bezeichnet. Denn Lesotho ist das einzige Land der Welt, dessen gesamtes Territorium auf über 1000 Metern über Meer liegt. Berge, Stauseen, Wanderwege – man könnte sich mitten in Südafrika in den Alpen wähnen.
Der Basotho-Hut, das Wahrzeichen Lesothos. Foto: FotoArion; Patrick Schildknecht.
Es gibt übrigens neben Lesotho bloss zwei weitere Binnenländer, die vollständig von einem Land umgeben sind: San Marino und Vatikanstadt. Zudem gibt es weltweit nur zwei Länder, die ihrerseits von anderen Binnenstaaten umgeben sind. Wie heissen sie? Doch ich schweife ab…
Die Leute in Lesotho heissen Basotho (Einzahl: Mosotho) und sprechen Sesotho, aber auch Englisch, und sie sind sehr gesprächig. Eine Begegnung dauert mindestens fünf Minuten. So sind wir auf der Suche nach einer Weberei einem Polizisten begegnet, den wir eigentlich nur nach dem Weg fragen wollten. Schliesslich wurde er für einige Stunden zu unserem Fremdenführer/Bodyguard.
Udo: Hallo, wie geht es ihnen?
Der Polizist: Danke gut und euch?
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